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Neue Eigenkompositionen

Goodwill
Musik: Axel Herr
Text: Simone Graßhoff

Kaffee, Kippen, Kerle
Musik: Simone Graßhoff
Text: Karin Strentzsch

Du bist mir nicht egal
Musik: Simone Graßhoff
Text: Karin Strentzsch

Gegen den Wind
Musik: Simone Graßhoff
Text: Karin Strentzsch

Der Pianist und Komponist Axel Herr begegnete Simone „Iljo“ Graßhoff das erste Mal in den 80er Jahren als Kollege im Musikhandel.
Inzwischen ist aus dieser Begegnung Freundschaft entstanden, die bis zum heutigen Tag inspirierend geblieben ist. Zum Titel „Goodwill“ hat Axel Herr eine sehr aussagekräftige Musik geschrieben.

 > Goodwill < erzählt vom „guten Willen“ – das Leben zu meistern, obwohl man ständig mit Menschen konfrontiert wird, die sich oberflächlich geben und einem Trend anpassen. „ Alles frisch, alles glatt, alles……cool“. Es ist ein ständiges Sich-Selbst-Ermuntern notwendig, weil die wesentlichen Dinge, wie z.B. die Natur, Tradition oder Werte in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr so viel zählen.

Karin Strentzsch, eine langjährige Freundin von Simone, "Iljo" Graßhoff, schreibt schon seit ca. zwanzig Jahren Texte und Kurzgedichte, die bislang jedoch nicht mit Musik umgesetzt wurden.

Die Idee zum Vertonen der Texte, die immer vom Leben, seiner Ironie und Emotionen erzählen, kam Simone "Iljo" Graßhoff und Karin Strentzsch quasi bei einer Tasse Kaffee.

> Kaffee, Kippen, Kerle <, ein Stück über die „drei K’s der Frau“, zeigt mit Trotz und Ironie auf, wie man an Angewohnheiten festhalten kann, auch wenn sie einem nicht unbedingt gut tun.

> Du bist mir nicht egal <, ist der Versuch, über eine mißglückte Beziehung hinwegzukommen. Auf die Dauer bringt es nichts, wenn man Gefühle unterdrückt. Oberflächlichkeit scheint zunächst zwar leichter zu sein, aber irgendwann kommt die Rechnung und man muß trotzdem der Wahrheit ins Auge sehen.

In > Gegen den Wind < geht es darum, wie sinnlos es ist, mit Gewalt gegen etwas anzurennen.
„Nur, wenn ich mich leicht lasse, habe ich Gewicht“
Die Aussage von Karin Strentzsch regt zum Nachdenken an und auf die Frage, wieso sie Texte schreibt, antwortet sie: „…….weil ich das Leben liebe, obwohl es mir immer wieder ins Gesicht tritt“.